Die Top 10 der Glückwünsche

Wenn ein Baby im Freundes- oder Verwandtenkreis geboren wird, dann will man selbstverständlich zu diesem freudigen Ereignis gratulieren. Eine schöne Karte dazu selbst gebastelt oder fixfertig gekauft – aber dann taucht die Frage auf:
Was soll ich denn da schreiben?

Im Internet finden sich dazu natürlich einige Seiten, die mit Vorschlägen aufwarten. Manche sind toll, andere wiederum kauen einfach nur das wieder, was sich auch sonst so in der einschlägigen Literatur finden lässt.

Wie aber kann man einen ganz besonderen, individuellen Glückwunsch gestalten, der auch wirklich die Gefühle trifft und bei den Adressaten genau das auslöst, was man sich dabei vorstellt?

Babygeschenke bei petiteannee.ch

Babygeschenke sind gar nicht so einfach zu finden

Die Webseite www.petiteannee.ch wird von der Hugin GmbH betrieben und bietet wirklich tolle Qualitäten für Babygeschenke. Viel Wert wird dort auf Personalisierung der Geschenke gelegt – und auch auf Nachhaltigkeit und Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien.

Schmusig, weich, voller Erinnerungen

Vom Klassiker, dem Body mit Namen bestickt, über Decken, Schmusetücher, Bademäntel, sogenannten Nuggiketten (wir würden das wohl eher als Schnullerkette bezeichnen) über komplette Geschenkesets, auch zur Taufe und zu besonderen, festlichen Gelegenheiten findet man hier wirklich schöne Sachen.

Der Klang der Kindheit

Ja, ja – da bin ich nostalgisch und romantisch veranlagt: Spieluhren zaubern mir ein doofes Grinsen ins Gesicht. Als musikalisch völlig talentfreier Mensch begeistert es mich, dass eine kleine Metallwalze und ein paar angesägte Blechblättchen es schaffen, so romantische Klänge zu erzeugen. Und was soll ich sagen: Das wirkt tatsächlich sehr beruhigend auf einen 😉

Piñata

Wer kennt dieses Wunderding, das offenbar so viel Spaß macht?

Ich durfte für die die Webseite www.junior-partyshop.ch einen Blog-Beitrag über Piñatas schreiben. Dazu musste ich mir selber erst mal nachlesen, was es denn mit den Dingern auf sich hat.

Hau druff!

Klar: Eine gewisse Vorstellung hat man schon von Piñatas: Das sind die Dinger, auf die man an Partys drauf haut und mit ein bisschen Glück (oder genügend Schmalz in den Oberarmen) mit einem Schwall an Süßigkeiten belohnt wird. Aber woher kommt denn dieser etwas komische Brauch?

Das kommt mir spanisch vor

Tatsächlich kommt diese Sitte aus Mexiko und Mittel- bzw. Südamerika. Das hat sich dann über die Einwanderer in den Südstaaten der USA etabliert und immer mehr Anhänger gefunden.

Schwappt rüber

Wie so vieles (oft recht Unsinniges) aus den USA ist auch diese “Mode” schließlich in Europa gelandet. Und man muss schon zugeben, dass es ziemlich viel Spaß macht, in vergnügter Runde eine Pappmaché-Figur mit Schlägen zu traktieren. Vor allem Kinder haben hier ihren Spaß.

Reise nach Jerusalem

Neu war für mich, dass die Dauer der Hau-drauf-Bemühungen wohl original über den Gesang der Kinder gesteuert wird, die um das Kind herumstehen, das mit verbundenen Augen versucht, die Pinata zu treffen. Es gib ein (ziemlich ohrwurmiges) Lied, das die Kinder singen – und bei dessen Ende dann das nächste Kind an der Reihe ist.

Die Totsünden verkloppen

Ebenfalls neu war mir, dass dieser vermeintliche Kinderbrauch auch einen religiösen Hintergrund hat: Bei der sternförmigen Pinata stehen die sieben Stern-Strahlen für die sieben Totsünden – und denen kann man es dann mit dem Pinata-Stock ordentlich besorgen 😉

Der Opa Harald

Schon seit Ewigkeiten arbeite ich für den Hug-Verlag mit Sitz in Kilchberg bei Zürich. Eigentlich habe ich 1984 dort als Redakteur für die Kinderzeitschrift JUNIOR angefangen, aber schon bald wurde mein Tätigkeitsfeld eher in Richtung “Technik” verschoben. Und das kam so:

Damals stand ich vor der Aufgabe, mir endlich eine elektrische Schreibmaschine zu kaufen. Studium und Staatsexamen hatte ich noch mit einer mechanischen Schreibmaschine gemeistert – aber das Berufsleben sollte jetzt durch ein Maschine erleichtert werden, die in der Lage war, eine ganze Zeile (!) auf einmal auszudrucken – und solange das Elaborat noch nicht auf Papier gedruckt war, konnte man die Zeile noch korrigieren. Heissa! Das versprach doch schon eine deutliche Verbesserung …

Da brachte mich ein Freund auf die äußerst gewagte Idee, statt der Schreibmaschine doch gleich einen Computer zu kaufen und mittels Drucker das Geschriebene zu Papier zu bringen.

Was für eine Offenbarung. Zwar konnte der C64, der zu diesem Behufe flugs angeschafft wurde, nur 40 Zeichen darstellen, aber immerhin konnte man den gesamten Text (ja, sapperlott!) direkt auf dem Bildschirm bearbeiten und so dafür sorgen, dass man das Geschreibsel wirklich komplett überarbeiten durfte, bevor Papier damit gequält wurde.

Nun also war die Tür in eine neue Welt geöffnet. Wer noch nicht das hohe Alter des Autors erreicht hat, mag sich ja kaum noch erinnern, aber es gab durchaus eine Zeit, in der Publikationen eben noch nicht mittels hochleistungsfähiger Computer direkt am Bildschirm erstellt werden konnten.

Diese schöne (?) neue Welt des Publizierens wurde dann im Laufe der Zeit immer mehr zu meiner Domäne im Hug-Verlag und alles Technische legte man gerne in meine fahrigen Hände. In meiner Verlags-Ägide änderte sich der Workflow völlig grundlegend. Die Details der Änderungen würden hier definitiv den Rahmen sprengen.

Irgendwann in dieser Zeit wurde dann auch ein zweites Standbein im Verlagshaus aufgebaut und der sogenannte eCommerce hielt Einzug in das altehrwürdige Haus in Kilchberg (Baujahr 1730).

So kam es also, dass der inzwischen zum Opa ergraute junge Redakteur sich in der Rolle eines Programmierers wiederfand, der sich mit den Untiefen der Software vertraut machen musste, die als Basis der inzwischen zwei Shops aus dem Hause Hug dient: Shopware.

Mit dem Shop für alles, was es zu einer gelungenen Kinder-Geburtstagsparty braucht, fing es 2014 an: Der Junior-Partyshop wurde aus der Taufe gehoben. Zugegeben: Anfänglich war ich mehr als skeptisch, ob denn dieses Unterfangen wirklich gewinnbringend realisiert werden könnte, muss aber (zum Glück) heute feststellen, dass es sehr wohl sehr einträglich betrieben werden kann.

Bald schon wurde der zweite Shop gegründet und mit Petite Année kam dann ein Thema auf, das noch mehr zum Opa-Dasein passt: Babys und ihre persönliche Ausstattung.

Damit schließt sich die Chronologie und ich freue mich heute, immer noch im Bereich der Kinderwelt tätig sein zu dürfen – auch wenn es heute immer weniger im das Gestalten von Inhalten geht (was immer noch stattfindet und immer noch Spaß macht), sondern halt mehr um die digitale Repräsentation der publizistischen Aktivitäten.

Blog?

Eigentlich – um ganz ehrlich zu sein – verstehe ich gar nicht, wie jemand das unstillbare Verlangen erfüllen kann, meine Sicht auf die Welt im Einzelnen und Besonderen kennen zu lernen. Aber ich will mal versuchen, an dieser Stelle den einen oder anderen geistigen Erguss zum Besten zu geben.